Arbeitsgruppe Kubik

Lehre - Supramolekulare Chemie - Wirt-Gast-Systeme - Spheranden

Diese ebenfalls von D. J. Cram entwickelte Ligandenfamilie beruht auf einer cyclischen Anordnung von m- Phenyleneinheiten. Die Sauerstoffatome stellen wiederum Bindungsstellen für Kationen dar.

Spheranden

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Durch die starre Präorganisation der funktionellen Gruppen entsteht ein annähernd kreisförmiger Hohlraum. Dabei sind die sechs konvergent angeordneten funktionellen Gruppen alternierend up-down angeordnet. Der Durchmesser des Hohlraums variiert mit dem Diederwinkel der sechs Arengruppen. Im Mittel beträgt er 162 pm. Daher können Li+ (120 pm) und Na+ (190 pm) eingelagert werden, K+ (266 pm) jedoch nicht. Die Selektivität der Komplexbildung ist dadurch außerordentlich hoch.

Weitere von Cram hergestellte Spheranden unterscheiden sich in der Art der Heteroatome, in der Ringgröße, der Bindungsstellen oder der Konnektivität auf.

Letzte Änderung: 19-05-05. Email

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