Zur Hauptnavigation / To main navigation

Zur Sekundärnavigation / To secondary navigation

Zum Inhalt dieser Seite / To the content of this page

Sekundärnavigation / Secondary navigation

Inhaltsbereich / Content

Bachelor Chemie - Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften

Über den Aufbau des Studiums geben detaillierte Auskunft:

 

 

Hinweis: Sämtliche Informationen auf dieser Internetseite finden sie hier zum Download als PDF.

Statr des Studienganges: WS 2014/15

Allgemeine Angaben

  • Der Bachelorstudiengang Chemie mit Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften ist ein grundständiger, sechssemestriger Studiengang.
  • Das Bachelor-Studium beginnt einmal jährlich zum Wintersemester.
  • Nach erfolgreich bestandener Bachelor-Prüfung wird der akademische Grad "Bachelor of Science" (abgekürzt "B.Sc.") verliehen.
  • An das Bachelorstudium können Studierende ein Masterstudium in Wirtschaftschemie anschließen. Der Studienstart des Masterstudiengangs Wirtschaftschemie ist zum WS 17/18 geplant.

Übersicht

Die Studierenden erwerben chemische, wirtschaftswissenschaftliche, mathematisch naturwissenschaftliche Grundlagen und erwerben fächerübergreifende Qualifikationen. Die prozentualen Anteile der Leistungspunkte im Bachelor-Studiengang (aufgeschlüsselt nach Kompetenzniveaus/ bezogen auf 180 LP) sind in nachfolgender Abbildung dargestellt:

Abbildung 1. Fachliche Grundlagen Chemie = Anorganische Chemie, Organische Chemie und Physikalische Chemie; fachliche Grundlagen Wirtschaftswissenschaften = Grundzüge Betriebswirtschaftslehre, Grundzüge des Rechnungswesens und der Finanzwirtschaft, sowie vier Module aus der Auswahl Produktion, Marketing, Investition und Finanzierung, Arbeitsorganisation und Führung, Strategisches Management, Operations Research, Wirtschaftsinformatik; mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen = Mathematik und Physik; der Begriff „fächerübergreifende Inhalte“ fasst Module des Soft-Skill-, Wahl- und des Wahlpflichtbereichs zusammen.

Die Bedeutung der praktischen Ausbildung der Studierenden, spiegelt sich in dem Praxis-Anteil in Semesterwochenstunden von 31% wider. Die praktische Ausbildung beginnt im zweiten Fachsemester mit dem Physikpraktikum. In den Semestern vier und fünf folgen zwei integrierte Synthesepraktika und ein Praktikum in Physikalischer Chemie (Semester fünf). Zum Gewinn laborpraktischer Fertigkeiten trägt weiterhin die experimentelle Phase der Bachelor-Arbeit bei.

Curriculum

Das Bachelorstudium beginnt im ersten Semester mit Modulen zur Experimentalchemie, Mathematik, Physik, Betriebswirtschaftslehre. Das Wahlmodul ermöglicht Studierenden übergeordnete Kompetenzen (Soft Skills) zu erlernen.

Im zweiten Semester wird der mathematisch-physikalische Teil vertieft und abgeschlossen. Chemische Grundlagen werden mit Hilfe von Modulen der anorganischen, organischen und der physikalischen Chemie weiterentwickelt. Im wirtschaftswissenschaftlichen Teil des Curriculums setzen sich die Studierenden mit Grundzügen des Rechnungswesens und der Finanzwirtschaft auseinander.

Im dritten Semester lernen die Studierenden die Grundlagen der organisch-chemischen Reaktivität und der Quantenmechanik. In einer Ringvorlesung werden die Grundlagen der chemischen Analytik vermittelt, die die Studierenden für die Synthesepraktika in den Semestern vier und fünf benötigen. Im wirtschaftswissenschaftlichen Kanon belegen die Studierenden aus den angebotenen Modulen Produktion, Marketing, Investition und Finanzierung, Arbeitsorganisation und Führung, Strategisches Management, Operations Research und Wirtschaftsinformatik insgesamt vier Module. In einem zweiten Wahlbereich können die Studierenden ihr persönliches Studiengangprofil schärfen. Für Studierende, die in ihrem Studium zum Beispiel einen lebenswissenschaftlichen Schwerpunkt legen möchten, stehen Lehrveranstaltungen aus den Bereichen Lebensmittelchemie und Biochemie zur Verfügung.

Im vierten Semester beginnt für die Studierenden die praktische chemische Ausbildung. Für den Bachelor-Studiengang wurde ein spezielles integriertes Praktikum entwickelt, in dem die Vermittlung praktischer Kompetenzen an Versuchen im Vordergrund steht. Diese umfassen sowohl Kohlenwasserstoffe als auch Haupt- und Nebengruppen-Verbindungen. Parallel zum Praktikum erlernen Studierende Grundlagen der Aromaten-Chemie und der Heterocyclen-Chemie, der Koordinationschemie, der statistischen Mechanik und der Spektroskopie. Profilbildend hinzu kommt ein weiteres Wahlpflichtmodul aus dem Kanon der Wirtschaftswissenschaften.

Im fünften Semester absolvieren die Studierenden in zwei Blockpraktika das zweite integrierte Synthesepraktikum und ein physikalisch-chemisches Praktikum. Darüber hinaus beginnen die Studierenden mit der Ausbildung in Technischer Chemie und erweitern im Wahlpflichtbereich ihre wirtschaftswissenschaftliche Kompetenz.

Im sechsten Semester runden die Studierenden die Grundausbildung in Technischer Chemie ab, belegen zwei Wahlpflichtmodule von denen eines zwingend aus dem Kanon der Wirtschaftswissenschaften stammt. Das zweite Wahlpflichtmodul kann dem wirtschaftswissenschaftlichen oder dem chemischen Kanon entstammen.

Die Studierenden schließen ihr Studium mit dem Bachelor-Abschlussmodul ab. Dieses Modul beinhaltet die Bachelor-Arbeit und einen universitätsöffentlichen Fachvortrag mit anschließender Disputation. Das Bachelor-Abschlussmodul beinhaltet darüber hinaus eine Exkursion zu einer Firma der chemischen Industrie, um Einblicke in mögliche Berufsfelder zu erhalten.

 

Abbildung 2. Prozentualer Anteil der Semesterwochenstunden im Pflichtbereich (ohne Wahlpflicht-Anteil) aufgeschlüsselt nach Unterrichtsformen im Bachelor-Studium.

Berufsfelder

Bachelor-Absolvent/Innen besitzen nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern theoretische und praktische Kompetenzen in den Fächern Chemie und Wirtschaftswissenschaften und haben gelernt, Zusammenhänge zwischen beiden Disziplinen zu erkennen. Die Absolvent/Innen haben sich erfolgreich mit Chemie als Querschnittswissenschaft zwischen Biologie und Physik auseinandergesetzt und gelernt, Beobachtungen auf mathematisch naturwissenschaftliche Grundlagen zurückzuführen. Darüber hinaus besitzen die Absolvent/innen Kompetenzen, wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge auf chemische Prozesse anzuwenden. In den Praktika haben Bachelor-Absolvent/innen Teamfähigkeit erlernt und unter Beweis gestellt. Die gebündelten Kompetenzen haben Bachelor-Absolvent/innen genutzt, um Erfahrungen in der Planung und Umsetzung Hypothesen-getriebener wissenschaftlicher Forschungsprojekte, den Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis folgend, zu sammeln.

Bachelor-Absolvent/innen sind daher überall dort einsetzbar, wo ein früher Berufseinstieg in Chemie-bezogene Berufe mit betriebswirtschaftlicher Verantwortung oberhalb des Chemotechniker-Niveaus erwünscht wird. Berufsfelder für qualifizierte Bachelor-Absolvent/innen sind daher öffentliche und privatwirtschaftliche Überwachungsstellen, Marketing-Abteilungen, Einkauf und Planungsabteilungen kleinerer oder mittelständischer Unternehmen.

Perspektiven

Der Bachelor–Grad ist der erste Hochschulabschluss des dreistufigen Systems und bildet damit die Grundlage für fachliche Weiterqualifikationen, bis zur Promotion und damit den Einstieg in Führungsaufgaben für die Mehrzahl der Chemie-bezogenen Berufe. Der/ die Bachelor-Absolvent/in kann einen Fachmaster-Abschluss anstreben oder Zusatzqualifikationen in Chemie-nahen Disziplinen oder im Bereich Wirtschaftswissenschaften erwerben. Den Erfahrungen mit dem Vorgängerstudiengang Diplom-Wirtschaftschemie zufolge ist davon auszugehen, dass ein wesentlicher Teil der Bachelor-Absolvent/innen einen Abschluss im konsekutiven Masterstudiengang Wirtschaftschemie anstreben wird.

Kontakt

Dekanat Fachbereich Chemie (0631) 205 2754

Email: dekanat