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Masterstudiengang Wirtschaftschemie

Über den Aufbau des Studiums geben detaillierte Auskunft:

Hinweis: Sämtliche Informationen auf dieser Internetseite finden sie hier zum Download als PDF.

Zum Wintersemester 2015/16 beginnt der akkreditierte (AQAS) Masterstudiengang Wirtschaftschemie. Der Masterstudiengang ersetzt zusammen mit dem Bachelorstudiengang Chemie mit Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften den bis zum Wintersemester 11/12 angebotenen Diplomstudiengang Wirtschaftschemie und richtet sich an Interessierte, die Wissen und Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen dem Fach Wirtschaftswissenschaften und dem Fach Chemie erwerben möchten.

Allgemeinen Angaben

  • Studienbeginn ist zum Wintersemester möglich.
  • Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist ein Bachelor-Grad einer deutschen Hochschule oder ein gleichwertiger Abschluss im Studiengang Chemie mit Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften mit Prüfungsleistungen von mindestens 180 ECTS Punkten.
  • Bei Bachelor-Abschlüssen mit mindestens 180 ECTS-Punkten, die nicht im Studiengang Chemie mit Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften erworben wurden (zum Beispiel im Fach Chemie), ist eine Zulassung unter Auflagen möglich. Die Entscheidung über eine Zulassung und den Umfang gegebenenfalls zu erbringender Leistung trifft der befugte Prüfungsausschuss auf Grundlage vorgelegter Unterlagen. Weitere Einzelheiten sind in der Prüfungsordnung geregelt.
  • Das Ausbildungsprogramm ist stark praxisorientiert. Forschungspraktika, können Studierende entweder am Fachbereich Chemie oder in europäischen ERASMUS-Partneruniversitäten durchführen.
  • Exzellente Studierende werden bei erfolgreichem Auswahlverfahren durch ein Deutschlandstipendium gefördert

Curriculum

Das Curriculum vermittelt Grund- und Spezialwissen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaftswissenschaften und Chemie. Eine Spezialisierung mit Masterarbeit ist in beiden Fächern möglich. Ein wirtschaftschemisches Spezialmodul fordert die Studierenden auf, in vernetzten bergreifenden Szenarien zu denken, um den Mehrwert der Fachkombination zu verinnerlichen. Das Curriculum ist vereinfacht dargelegt in einen Grundlagenbereich (Semester 1) und einen Spezialisierungsbereich (Semester 2–4) unterteilt. Aufbauend auf Grundmodulen verbreitern und
vertiefen die Studierenden ihre Kompetenzen und Fähigkeiten mit Hilfe von Vertiefungsmodulen in
Chemie und in Wirtschaftswissenschaften.

Die nachfolgende Graphik (Abbildung 1) gibt einen Überblick über den Studienverlauf:

 

 

Abb. 1: Studienverlauf des Studiengangs Master-Wirtschaftschemie (gelb: Module aus dem Angebot des Fachbereichs Chemie; grün: Module aus dem Angebot des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften; blau: aus allen Fachbereichen TU Kaiserslautern wählbares Modul; rosa: in den Fachbereichen Chemie und Wirtschaftswissenschaften belegbares Modul).

Im ersten Semester vertiefen die Studierenden ihr Wissen im Fach Chemie und im FachWirtschaftswissenschaften, da sie einerseits aus den Fächern Anorganische Chemie, Organische Chemie,Physikalische Chemie, Technische Chemie und Biochemie insgesamt vier Grundmodule belegen. Hinzukommt ein wirtschaftswissenschaftliches Grundmodul, in dem Lehrveranstaltungen desWahlpflichtkanons Wirtschaftswissenschaften aus den Bereichen Marketing, Investition und Finanzierung,Arbeit, Organisation und Führung, Strategisches Management, Operations Research,Wirtschaftsinformatik, Grundzüge der Mikroökonomie, Grundzüge der Makroökonomie, Spieltheorie undAllgemeine Volkswirtschaftslehre gewählt werden müssen.

Die Vertiefungsmodule in Chemie bestehen aus Themenblöcken der Forschungsschwerpunkte Bio(an)organik, Naturstoffchemie, Katalyse, Spektroskopie, Materialien, Theorie und “LifeScience”(Biochemie, Lebensmittelchemie/Toxikologie). Die Themenblöcke bestehen aus zwei Vorlesungen, einemSeminar und einer themenübergreifenden Übung. Hinzu kommt ein thematisch abgestimmtesForschungspraktikum, das die Studierenden in den Arbeitsgruppen durchführen, die für das jeweiligeModul verantwortlich sind. Das Forschungspraktikum kann auch in der chemischen Industrie oder imAusland, beispielsweise im Rahmen eines ERASMUS-Austausches, absolviert werden.

Im Fach Wirtschaftswissenschaften belegen die Studierenden zwei Vertiefungsbereiche mit 9 ECTSPunkten,wobei in jedem Bereich eine Seminarleistung (4 ECTS) zusätzlich zu erbringen ist. Dabei könnenje nach Neigung und Interesse Lehrveranstaltungen aus den folgenden Schwerpunkten ausgewähltwerden: Personalführung, Marketing, Financial Economics, Finanz- und Bankmanagement, Controlling, Produktionsmanagement, Strategisches und internationales Management, Wirtschaftsinformatik, Internationale Wirtschaft, Sustainable Development, Ressourcen, Umwelt und Energie, Immaterialgüter und Wirtschaftsrecht und Entrepreneurship.

Das Abschlussmodul umfasst eine Forschungsarbeit, in der Studierende selbstständig ein Thema den Prinzipien der guten wissenschaftlichen Praxis folgend bearbeiten. Die Ergebnisse werden den wissenschaftlichen Standards entsprechend ausgewertet, in Form einer Niederschrift zusammengefasst, in einem Vortrag einem Fachpublikum präsentiert und in einer Disputation verteidigt.

In nachfolgender Graphik sind die verschiedenen Bereiche des Masterstudiums nach Kompetenzniveaus aufgeschlüsselt. Demnach nimmt die fachliche Vertiefung den größten Raum, Grundlagen und das Abschlussmodul geringere und fachübergreifende Kompetenzen den geringsten Raum am Curriculum ein (Abbildung 2).

Abb. 2: Prozentualer Anteil der Leistungspunkte im Master-Studiengang aufgeschlüsselt nach Kompetenzniveaus (fachliche Grundlagen = Grundmodule; fachliche Vertiefung = Vertiefungsmodule; fachübergreifende Inhalte = Wahlmodul).

Der Anteil an chemischen Praktika im Master-Studium beträgt 24% der Semesterwochenstunden zuzüglich des Anteils praktischer Arbeiten an der Abschlussarbeit. Da der zeitliche Umfang der Abschlussarbeit 28% beträgt, kann der Praxisanteil am Master-Studium einen Wert von 50% übersteigen. Ungefähr 33% ihrer Zeit widmen die Studierenden Vorlesungen, 9% Übungen und 6% Seminaren (Abbildung 3).

 

 

Abb. 3. Prozentualer Anteil der Semesterwochenstunden für Grund- und für Vertiefungsmodule (ohne Wahlbereich, bezogen auf einen Arbeitsaufwand von 108 SWS) aufgeschlüsselt nach Unterrichtsformen im Master-Studium Wirtschaftschemie.

Berufsfelder

Absolvent/innen des Master-Studiengangs Wirtschaftschemie besitzen nach einer Regelstudienzeit von vier Semestern ein vertieftes Grundlagenwissen und Spezialwissen in Chemie und den Wirtschaftswissenschaften. Die Absolvent/innen sind in der Lage, wissenschaftliche Ideen und Konzepte als Hypothese zu formulieren und dem Verifizierungs-/Falsifizierungsprinzip entsprechend zu folgen, um daraus Schlüsse zu ziehen, sehen Erkenntnisse in größeren Zusammenhängen und können diese einem Fachpublikum verständlich vermitteln.

Die Ausbildung des Master-Studiengangs qualifiziert für berufliche Tätigkeiten in Unternehmen mit chemischen Aufgabenfeldern an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaft und Betriebswirtschaft im Bereich Marketing, Einkauf, Strategieplanung, Controlling und Consulting.

Perspektiven

Der Master-Abschluss bildet die Grundlage zur Anfertigung einer Promotion, die den Weg für Führungsaufgaben in der Wirtschaft ebnet. Aufgrund annähernd paritätischer Gewichtung von Chemie- und Wirtschaftswissenschaftsmodulen ist eine Promotion in beiden beteiligten Fachbereichen möglich.

Kontakt

Dekanat Fachbereich Chemie (0631) 205 2754

Email: dekanat