Fachbereich Chemie

Forschung

Lebensmittelchemie / Toxikologie

Prof. Dr. E. Richling

Unsere Arbeitsgruppe befasst sich mit der Identifizierung und Quantifizierung von Lebensmittelinhaltsstoffen und Kontaminanten sowie deren Metaboliten als Biomarker. Weitere Schwerpunkte liegen in der Verfügbarkeit und den biologischen Wirkungen von Lebensmittelinhaltsstoffen in vitro und im Menschen.
Polyphenole, Triterpene und Vitamine kommen in zahlreichen Obst- und Gemüsesorten vor und werden von uns intensiv untersucht.

  • Bioverfügbarkeit, Metabolismus und biologische Effekte von Lebensmitteln & Lebensmittelinhaltsstoffen in vitro und im Menschen
  • Biomonitoring von Lebensmittelkontaminanten

Prof. Dr. J. Fahrer

Die AG Fahrer beschäftigt sich mit den Entstehungsmechanismen von Darmkrebs, der dritthäufigsten Tumorerkrankung in Deutschland. Hierbei wird insbesondere die Bedeutung der DNA-Schadensantwort als zellulärer Schutzmechanismus gegenüber krebserzeugenden Stoffen aus der Nahrung untersucht.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt befasst sich mit dem Einsatz von Naturstoffverbindungen und chemischer Derivate, um die Therapie von Darmkrebs zu verbessern.

Hierzu werden in vitro und in vivo Modelle eingesetzt, welche mit biochemisch-analytischen, zell- und molekularbiologischen Methoden sowie einem Mini-Endoskopie-Verfahren untersucht werden.

Jun.-Prof. Dr. A. Cartus

Metabolismus und Gentoxizität von Phenylpropanoiden

Verbindungen wie Methyleugenol, Anethol, Asarone oder Safrol gehören zur Gruppe der in Lebensmitteln natürlicherweise vorkommenden Phenylpropene. Einige dieser Verbindungen lösen im Tierversuch Krebs aus und wirken gentoxisch.

Toxikologische Untersuchung von E-Zigaretten-Liquids

E-Zigaretten sind mittlerweile weit verbreite, aber aus toxikologischer Sicht in Hinblick auf mögliche Gesundheitsrisiken nur unzureichend charakterisiert. Wir beschäftigen uns mit der analytischen und toxikologischen Untersuchung und Bewertung von E-Zigaretten-Liquids.

Prof. Dr. Dr. D. Schrenk

Toxizität und Risikobewertung von Pyrrolizidinalkaloiden

Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind weit verbreitete natürliche Inhaltsstoffe von Pflanzen und kommen in Lebensmitteln und pflanzlichen Arzneimitteln vorwiegend als Kontaminanten (Verunreinigungen) vor. Unter den über 600 natürlich vorkommenden PAs besitzen einige stark lebertoxische Eigenschaften und können bösartige Tumoren der Leber und ihrer Blutgefässe auslösen. Unsere Forschung zielt auf die in vitro - Untersuchung der Toxizität und Gentoxizität ausgewählter PAs mit dem Ziel der Erarbeitung und Verfeinerung relativer Potenzfaktoren zur Beschreibung der struktur-basierten, relativen Toxizität einzelner Kongenere. Damit soll, unter Vermeidung von Tierversuchen, eine zuverlässige Datenbasis für die toxikologische Risikobewertung der Exposition des Menschen mit PAs erarbeitet werden.

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